Neuen Betriebsratsgremien müssen sich erstmal finden und brauchen einen Plan, wie die kommenden vier Jahre der Amtsperiode gestaltet werden sollen.
Das ist in den meisten Gremien klar du viele entscheiden sich für eine Klausurtagung um festzulegen, wie der gemeinsame Weg aussehen soll.
- Wo wollen wir als Gremium hin
- Auf welche Art und Wiese können wir unsere Ziele erreichen und welche Ziele wollen wir uns eigentlich stecken?
- Vorsitz und Stellvertretung werden gewählt und die Freistellungen aufgeteilt
- …
Eine Klausur am Ende der Amtszeit, die führt aktuell ein Großteil der Betriebsratsgremien noch nicht durch.
Warum macht eine Klausur am Ende der Amtszeit durchaus Sinn?
Weil man nie sicher sein kann, wie die nächste Wahl verläuft und die Amtszeit von vier Jahren häufig wie im Flug vergeht und geprägt ist von herausfordernden und sehr intensiven Phasen der Mitgestaltung sowie Prozessen die sich häufig herausfordernd gestalten und dem Gremium viel abfordern, vor allem auch Zeit.
Daher ist es umso wichtiger gegen Ende der Amtszeit noch einmal zurückzuschauen und zu reflektieren um strukturiert noch einmal zu umfassen, was in den vergangenen vier Jahren alles geschehen ist.
Doch auch ein Blick in Richtung Zukunft ist lohnenswert uns sinnvoll.
Was möchten wir dem neuen Gremium mitgeben?
Was können wir als aktuelles Gremium zur Verfügung stellen um eine nahtlose Übergabe an das neue Gremium zu ermöglichen?
Die möglichen Inhalte einer Klausur zum Ende der Amtszeit könnten zum Beispiel sein:
- Erfolge feiern: Was haben wir als Gremium erreicht? Welche Themen wurden erfolgreich mitgestaltet?
- Kritische Analyse der Amtszeit: Wo hat es noch gehakt? Woran genau hat es gehakt? Wie hätte es besser laufen können und wie kann es zukünftig besser laufen?
- Zusammenarbeit im Gremium: Welche Strukturen haben wir für die interne Zusammenarbeit? Wie funktionierte die Kommunikation? Welche Ausschüsse haben sich bewährt?
- Lessons Learn: Welche Tipps, Struktur und Herangehensweisen wollen wir weitergeben?
- Know-How-Management: Wie sichern wir unser Wissen um dies an das nachfolgende Gremium übergeben?
- …
Eine Klausur bietet dem Gremium die Chance, die geleistete Arbeit wertzuschätzen, sichtbar zu machen und zu würdigen.
Rahmenbedingungen für eine gelungene Klausur am Ende der Amtszeit
- Moderation: Eine externe Moderation kann helfen, strukturiert an die Reflexion heranzugehen und alle Mitglieder einzubinden.
- Dauer und Ablauf: Um ausreichend Raum für Rückblick, Diskussion und Ergebnissicherung zu erhalten, empfehlen wir einen Zeitraum von 1-2 Tagen
- Ergebnissicherung: Für eine klare Dokumentation mit Zuteilung von Verantwortlichkeiten kann beispielsweise ein Übergabehandbuch oder ein digitales Archiv erstellt/herangezogen werden
Plant jetzt eure Klausur und sichert eine erfolgreiche Übergabe an das neue Gremium!
Wir bieten dieses Seminar als Inhouse-Seminar für Euer Gremium intern an oder aufgrund der kurzen Zeit bis zum Start der Betriebsratswahlen alternativ auch als allgemeines Seminar.
Im Rahmen des allgemeinen Seminars erfolgt zusätzlich ein Austausch unter den Vertreter*innen der verschiedenen Betriebsratsgremien.
Inhouse-Seminar (nur für Euer Gremium)
Termin: Wird gemeinsam abgestimmt
Ort: Wird gemeinsam abgestimmt
TN-Zahl: offen
Bei Fragen rund um das Seminar meldet Euch gerne bei:
Heike Schipke
Mail: He***********@*****lp.de
Mobil: 0151/7273 6114